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Allgemeine Hinweise zur Gewalt an Frauen

Achtung: In dieser Seite wurde lediglich das zuständige Bundesministerium mit 1. März 2014 aktualisiert. An der Aktualisierung des Inhalts wird derzeit gearbeitet.

Etwa 90 Prozent der Gewalttaten an Frauen werden durch ihr unmittelbares soziales Umfeld ausgeführt (Partner, Bekannte, Arbeitskollegen etc.); nur vergleichsweise selten passiert dies durch Unbekannte.

Wissenschaftliche Schätzungen haben ergeben, dass jede fünfte Frau, die in einer Beziehung lebt, von Gewalt seitens des Partners betroffen ist.

Denken Sie daran, dass Sie niemals schuld sind an der Gewalt, die Ihnen widerfährt. Die Verantwortung liegt bei dem, der Gewalt ausübt.

Schweigen Sie nicht über die Gewalttätigkeit Ihres Partners. Sprechen Sie darüber mit einem Menschen, dem Sie vertrauen, um gemeinsam nach Möglichkeiten zu suchen, die es für Sie (und Ihre Kinder) gibt, um sich vor weiteren gewalttätigen Übergriffen zu schützen.

Bevor Sie eine Entscheidung treffen, sollten Sie sich über Ihre Rechte (und die Ihrer Kinder), finanzielle Unterstützungen und Wohnmöglichkeiten erkundigen. Nützen Sie das anonyme und kostenlose Informations- und Hilfsangebot der Interventions- und Beratungsstellen. Auch Frauenhäuser stehen Ihnen für eine erste telefonische Auskunft zur Verfügung.

TIPP
Die Fem:HELP-App des Bundeskanzleramts bietet die Möglichkeit Gewalterfahrungen zu dokumentieren, einen direkten Zugriff auf den Polizei-Notruf und die Frauenhelpline (auch Gehörlosen-Notruf), sowie die Kontaktdaten der wichtigsten Frauenberatungseinrichtungen.

Weitere allgemeine und juristische Informationen finden sich auf der Homepage des Bundeskanzleramts – Frauen und Gleichstellung unter dem Kapitel "Gewalt gegen Frauen".

Weitere Tipps und Telefonnummern finden sich in dem Kapitel "Spezielle Beratungsstellen für Frauen".

Stand: 01.03.2014
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion
Bundesministerium für Familien und Jugend
Transparente Grafik zwecks Webanalyse

Quelle: HELP.gv.at

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