Windmühle

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Knirschend, mahlend ohne Ruh,
die Windmühl dreht sich
bis voll ist die Truh,…


Die hölzerne Windmühle ist, neben den Steingiganten, eine weitere Sehenswürdigkeit von Traunstein, ein Unikat für das ganze Waldviertel und darüber hinaus.


Erbaut hat sie der Großvater der jetzigen Besitzerin im Jahre 1926, ganz aus Holz und mit Stroh gedeckt. Er war im ersten Weltkrieg in russischer Gefangenschaft und hat dort diese Form von Windmühlen kennen gelernt.


Windmühle Alt.jpg Sie wird Bock-, auch Blockmühle genannt, die sich als Ganzes nach dem Wind drehen lässt, zum Unterschied von der Retzer oder den holländischen Windmühlen, bei denen nur der Oberteil mit den Flügeln, gedreht werden kann.

Ursprünglich trieb das Windrad zwei kleinere Handschrotmühlen. Später wurde eine größere Schrotmühle eingebaut, auch die eiserne Transmissionsstange, welche die Windkraft auf die Mühle übertrug, musste verstärkt werden.


1949 wurde auch in Traunstein der elektrische Strom eingeleitet. Die Leute hatten eine jederzeit verfügbare Kraft im Haus, die Windflügel drehten sich immer seltener und standen schließlich still.

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„Der Wind riss an den Flügelblättern
und der Moder durchfraß die alten Bretter
Das Strohdach wurde immer dünner
und die Mühle nimmer jünger,…“

Da griff Anfang der 70er Jahre, der Verschönerungsverein ein. Die Windmühle wurde mit Schindeln neu eingedeckt und mit neuen Windflügeln ausgestattet. So kann man auch heute die Mühle und ihre besondere Konstruktion bestaunen.

Öffnungszeiten: Jederzeit außen zu besichtigen